Rechtsanwalt Heynert juristisch und investigativ

Rechtsanwalt Heynert ist mit seinen Kommissaren  nicht nur altersweise juristisch, sondern auch terriergriffig investigativ tätig. Denn "da mihi facta dabo tibi ius" ("gib mir Beweise, dann gebe ich dir Recht") sagten schon die Richter im alten Rom zu ihren Kunden und so ist es auch heute noch in vielen Prozessen.

Mit unserer speziellen juristisch-investigativen Kombination wurden hier spektakuläre Erfolge erzielt, über die auch überregionale Medien berichteten. Wir konnten auf diese Weise oft großes Unrecht verhindern.


Ia. WIRTSCHAFTSERMITTLUNGEN

Die Aufklärung von Wirtschaftskriminalität ist traditionell unser Hauptumsatzträger. Martin Heynert tat dies von 1980-1993 als Wirtschaftsdetektei Pro Secura, die für viele bekannte Industrieadressen tätig war, weil die damals betuliche Rechtsanwaltskammer ihn um 1990 nicht zulassen wollte, wenn er nicht vorher den Ermittlungen abschwor. Er wollte aber nicht abschwören und wartete, bis sich die Zeiten geändert hatten.

Wir gehen zu Zeugen, Mitwissern und Verdächtigen direkt hin und reden Klartext mit ihnen. Wir müssen sie nicht, so wie Polizeibeamte, belehren, dass sie nichts zu sagen brauchen und was ihnen alles passieren kann, wenn sie doch reden. Wir dürfen ihnen sogar Geld für Tipps zahlen - allerdings sind sie dann als Zeugen vor Gericht nicht mehr brauchbar. Aber Hinweisgeber können auch sehr wichtig sein und den Weg zum Beweis eröffnen. Als neulich eine Formel-1-Rennstrecke auf über 70.000 € Schadensersatz wegen einem Unfall, der angeblich auf einen Fehler der Sicherheitseinrichtungen zurückzuführen war, verklagt wurde, fanden wir ein Entlastungsvideo, dass es eigentlich gar nicht geben sollte. 

Wir fahren mit schnellen Autos und Motorrädern richtige Beobachtungen in MEK-Manier, so wie neulich, als wir Fake-Bestellungen von Identitätsdieben zu Lasten eines bekannten Luxusgüter-Herstellers durch ganz Deutschland observierten, bis wir deren Nest gefunden hatten. Vergessen Sie den klassischen Schriftsatzanwalt. Wir betreiben hier harte Ermittlungen nach amerikanischer Schule. Wenn es um Ihre Gerechtigkeit geht, werfen wir nicht mit Wattebällchen. Sie wissen doch jetzt: Da mihi facta dabo tib ius!

Ib. SPEZIALINKASSO

Als "Jäger des verlorenen Schatzes" folgen wir Schuldnern wegen hohen Forderungen notfalls rund um die Welt. Da der Jäger Rechtsanwalt ist, weiß er genau, wie er auf gefundene Vermögenswerte zugreifen kann.

Einem Betrüger aus der Speditionsbranche pfändete der Rechtsanwalt nach langen Observationen die zentrale Umschlags-Lagerhalle seines neuen Speditionsbetriebs.  Der Mann war so schockiert von unserem Auftauchen und der Pfändung seines Zentrums, dass er sofort die 27 Millionen Forderung überwies.

Ic. ARBEITSRECHT

Hier stehen wir meistens auf Arbeitgeberseite, ermitteln/beweisen zunächst das Fehlverhalten, führen dann die vorgeschriebene Anhörung zur Verdachtskündigung und ggf. die verhaltensbedingten Entlassung durch. Häufig geben die Arbeitnehmer angesichts unserer starken Beweise jetzt schon auf - sonst prozessieren wir für unsere Auftraggeber gerne vor allen Arbeitsgerichten.

Andererseits verteidigen wir auch Arbeitnehmer oder Beamte gegen Vorwürfe dienstlichen Fehlverhaltens.

Wir verhandeln auch Abfindungen für ein neues Leben.


IIa. STRAFVERTEIDIGER

Angeklagte profitieren von unserer Möglichkeit, professionelle Entlastungsermittlungen selbst durchzuführen, wenn sich die Ermittlungsbehörden schon ungünstig festgelegt haben.

Als Verteidiger beschützt Sie der Rechtsanwalt schon im Ermittlungsverfahren. In der Hauptverhandlung kommt seine jahrzehntelange Erfahrung in einem unerschrockenen Auftreten vor Gericht zur Geltung.

Auch in Revisionen, Wiederaufnahmeverfahren (wenn wir investigativ neue Beweise gefunden haben) oder Verfassungsbeschwerden werden wir gerne für unschuldig Verurteilte tätig.

      Staatsschutzverfahren

Der Rechtsanwalt hat sukzessive eine Affinität zu großen Staatsschutzsachen (Spionage, Hochverrat, Terrorismus) vor den Oberlandesgerichten aufgebaut. Er kennt sich in geheimdienstlichen Usancen aus.

Aktuell verteidigt der Rechtsanwalt vor dem OLG Frankfurt/Main einen Angeklagten im Prinz-Reuß-Verfahren (Hochverratsvorwurf), dem größten Strafprozess, den es in Deutschland je gegeben hat.

Hinweis für zuweisende Richter: Der Rechtsanwalt kann durch seine Kanzleistruktur auch mehrjährige Pflichtverteidigungen vor allen OLG's übernehmen, wenn pro Woche 2 Tage freibleiben. Wegen der Prinz-Reuß-Sache ist der Rechtsanwalt bis Mitte 2025 für andere große Verfahren allerdings nicht verfügbar.

IIb. OPFERANWALT

Wenn einem Verbrechensopfer nicht geglaubt wird oder sich das Strafverfahren gegen den Täter jahrelang hinzieht, ist das eine Tragödie, ebenso wenn keine Anklage erhoben wird.

Der Rechtsanwalt und seine Kommissare graben gerne tief, um zu beweisen, was bewiesen werden muß. Dabei sind wir an keine Dienstzeiten, Reisepläne oder Vorgesetzte gebunden, sondern können so schnell, frei und intensiv ermitteln, wie es die finanziellen Ressourcen des Kunden zulassen (Ermittlungsaufwand kann nicht über die RVG-Vergütungstabelle abgerechnet werden). Bei Neben- und Adhäsionsklagen für minderjährige Missbrauchsopfer machen wir eine Ausnahme und subventionieren diese quer.

Geschädigte haben die Wahl, ob sie die Täter gerichtlich bestraft sehen wollen oder eine schnelle, wirtschaftliche, pragmatische außergerichtliche Lösung anstreben. Diese Entscheidung muss gleich zu Anfang getroffen werden und ist oft nicht mehr reversibel. Denn eine einmal eingereichte Strafanzeige kann man (außer bei reinen Antragsdelikten) nicht mehr zurückziehen.


ECHTE FÄLLE

  • Für Unternehmen
  • Ein metallverarbeitender Betrieb erhielt einen anonymen Hinweis, dass es zu Diebstählen an den Rohstofflieferungen käme. Eine Überwachung bestätigte den Verdacht. Die Ermittlungen ergaben, dass sich im Betrieb, ausgehend von einem eingestellten Einwanderer, eine islamistische Zelle gebildet hatte. Sogar der Vorarbeiter der Schmelzerei, ein katholischer Pole, wirkte mit und schaffte den Dieben freie Bahn. Wir wunderten uns über den Verkaufserlös der "Sore" weit unter Hehlerpreis. Die Täter spendeten den Erlös an eine nahegelegene Moschee, die daraus Auftritte eines Hasspredigers bezahlte. Unsere Ermittlungen bestätigten den Verdacht und führten zu fristlosen Entlassungen der vier Täter, von denen einer noch einen Versuch vor dem Arbeitsgericht unternahm. Damit löste er aber ein Strafverfahren gegen sich aus. Gegen den Rechtsanwalt wurden Todesdrohungen ausgesprochen und anlässlich eines Gerichtsverfahrens gegen den uneinsichtigen vierten Täter wurde er konkret mit einem Messer angegriffen.

    Der Inhaber einer Restaurationswerkstatt für sehr hochpreisige historische Automobile erkrankte für einige Monate schwer. In der Zwischenzeit kaperten seine führenden Mitarbeiter sein Unternehmen. Als der - genesene - Unternehmer zurückkehrte, stand er den Tätern im Weg. Sie manipulierten den vom Unternehmer selbst genutzten Oldtimer-PKW an der Bremsanlage. Dem Unternehmer fielen aber glücklicherweise geringe Mengen Flüssigkeit unter seinem Fahrzeug auf. Unsere Ermittlungen bestätigten den Verdacht und führten zu fristlosen Entlassungen der Täter. Aus dem weiteren Umfeld der Täter versuchte ein Helfer, den Rechtsanwalt bei einem Treffen zur außergerichtlichen Einigung totzufahren.

    Dem Geschäftsführer eines Second-Hand-Bekleidungsgeschäfts fielen unerklärliche Fehlmengen auf. Etwa gleichzeitig legten sich drei Mitarbeiterinnen neue VW Beetle zu. Eine Observation ergab, dass sie jeden 3. Donnerstag abends, wenn der Geschäftsführer schon nach Hause gegangen war, das Geschäft aber noch länger geöffnet hatte, blaue Mülltüten voller Oberbekleidung bis unter das Dach in ihre Beetle stopften und über eigene eBay-Shops verkauften. Am nächsten 3. Donnerstag nahm ich mit den Kanzleikommissaren die drei auf frischer Tat fest. Vor die Wahl zwischen Polizei (Anzeige, Inhaftierung) und Kooperation gestellt, entschieden sich zwei sofort für Kooperation. Die dritte benötigte intensivere Bearbeitung. Schließlich unterzeichneten alle drei Eigenkündigungen ihrer Arbeitsverträge, Schuldanerkenntnisse über insgesamt 90.000 € und Geständnisse. Dafür verzichtete mein Mandant auf Strafanzeigen.

  • Für Organisationen
  • In einer Kommune hatten sich gleich drei Familien entwickelt, die den Hauptverwaltungsbeamten (Bürgermeister) häufig mit Ermordung bedrohten und auch erheblich übergriffig gegen Bürger der Kommune waren. Die ständig informierte Polizei konnte keine Lösung liefern, so dass sich der Gemeinderat meine Kanzlei mit Sicherheitsberatung und Strafverfolgung beauftragte. Inzwischen sind Anklagen gegen die Protagonisten erhoben worden und auch durch andere Maßnahmen hat die Delinquenz deutlich abgenommen. Der Fall wurde im Fernsehen dargestellt.


  • Für Privatpersonen
  • Ein achtjähriges Mädchen war aus einer flüchtigen Begegnung ihres deutschen Vaters mit einer osteuropäischen Mutter entstanden. Das Kind lebte bei seinem Vater und sah seine Mutter gelegentlich zum Umgang. Sukzessive berichtete es von schweren, sadistischen Mißhandlungen. So sollte die Mutter das Kind im Freibad bis zur Bewußtlosigkeit unter Wasser gezogen haben, wobei dieser Vorgang und die Abholung des Kindes mit dem Rettungswagen von einem Bekannten der Mutter gefilmt worden sein sollen. Die Mutter habe gesagt, so etwas müsse sie tun, um Geld zu verdienen. Das Kind wurde nicht ernst genommen und in die Psychiatrie eingeliefert. Dort erkannte man, dass die Geschichte doch wahr sein könnte und empfahl meine Kanzlei. Unsere Ermittlungen verstärkten den Verdacht auf eine kinderpornografisches osteuropäisches Netzwerk. Anläßlich einer richterlichen Videovernehmung in Berlin, die der Richter der Gegenseite terminlich bekanntgegeben hatte, wurden der Rechtsanwalt und das von ihm nebst Begleitung transportierten Kind verfolgt.

    Eine öffentlich bekannte Frau hatte eine Vorliebe für Fesselspiele in der passiven Rolle. Ihr neuer Freund machte sie nach einigen problemlos verlaufenen Spielen nicht mehr los. Sie wurde erst drei Tage später in reduziertem Allgemeinzustand von ihrer Putzfrau gefunden. Der Täter hatte in der Zwischenzeit ihr Vermögen geschmälert. Die Verletzte wünschte keine Polizei. Wir fanden den Täter in einem afrikanischen Land. Leider war er nicht kooperativ, sondern griff unseren Begleitschutz an. Der Täter sitzt seither in diesem afrikanischen Land im Gefängnis, während das Auslieferungsverfahren langsam läuft.

    5 Männer aus Mali wollten einen gelben Lamborghini Urus (SUV) kaufen. Sie hatten das Angebot für 230.000 € auf einem Internet-Portal entdeckt. Sie überwiesen den Kaufpreis von ihrer afrikanischen Bank auf die Sparkasse in B. Nur bekamen sie das Fahrzeug nie. Es existierte nur auf dem Foto. Der Emissär der Mali-Männer wurde bei einem Treffen von den Verkäufern verprügelt. Er rief die Polizei. Die wollte nur eine Anzeige wegen Körperverletzung aufnehmen, nicht aber wegen des viel schwerwiegenderen Betrugsdelikts. Über Vermittlung des Präsidenten einer ausländischen Anwaltskammer, der von unserer juristisch-investigativen Stärke gehört hatte, kamen die Mali-Männer zu mir. Unsere Ermittlungen enttarnten organisierte Verbrecher, die mit dieser Masche schon zahlreiche andere geschädigt hatten. Auf unsere Ergebnisse hin begann die Polizei jetzt mit einem Ermittlungsverfahren. Der Haupttäter wurde zu einer Haftstrafe mit Abschöpfung seines Vermögens verurteilt.

  • Strafverteidigung
  • Ich bin vom Bundesgerichtshof als einer von drei Pflichtverteidigern des Beschuldigten M. F. in dem Komplex "Prinz Reuß" (angebliche Verschwörer mit dem Ziel eines Sturms auf den Reichstag und Umsturz) bestellt. Unsere investigativ-juristischen Hintergrundermittlungen ergaben einen starken Verdacht auf Einflußnahme durch einen östlichen Staat mit entsprechender Schuldverringerung meines Mandanten. Wir haben daraus als erste die "Zweikreis-Theorie" entwickelt, über die am 22.8.2023 vor dem Ermittlungsrichter des BGH mündlich verhandelt wurde. Der Fall wurde und wird im Fernsehen dargestellt.

    Ein Unternehmer legte Rabattsysteme für Campingplatzbesuche auf. Er wurde von einer angeblichen Privatperson wegen Betruges angezeigt, weil seinen Angeboten die Gegenleistung fehlen würde. Unsere Ermittlungen ergaben, dass der Anzeigeerstatter für einen Konkurrenten des Beschuldigten tätig war und die Zeugen gekauft hatte - Freispruch. Der Fall wurde in der Presse dargestellt.

    Ein Bürgermeister war angeklagt, zum Beweis der Gefährlichkeit eines Gemeindebewohners Fotos von dessen mißhandelter Mutter in Besprechungen u.a. mit dem Städte- und Gemeindebund verwendet zu haben (§ 201a StGB). Unter meiner Verteidigung wurde das Verfahren eingestellt. Der Fall wurde in der Presse dargestellt.

    Ein vielreisender Unternehmer wurde angeklagt, mit einem gefälschten polnischen Führerschein gefahren zu sein. Unsere Ermittlungen ergaben, dass er auf Verbrecher in Slubice (Frankfurt/Oder) hereingefallen war, die dort in großem Stil als angebliche Fahrschule auftraten und sogar Komplizen als angebliche "Prüfer" aufboten. Freispruch wegen subjektiver Unkenntnis, dass es sich um Fälschungen handelte.

Investigation