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    Echte Fälle

     

Kalte Fälle

Als Rechtsanwalt seit 2002

  • Korruption in osteuropäischer Reifenindustrie. Untersuchungen von Kick-Back-Provisionen nach Westeuropa und Geldwäsche nach Malta und Zypern, Strafanzeigen erstattet.
  • Untersuchung eines Erbschaftsbetruges 30 – 50 Mio. €, auf der Gegenseite: Deutsche Großbank aus Frankfurt, Großbanken in Zürich, Lebensversicherung in Zürich, Teilmenge gefunden, Strafanzeigen nach Schweizer Recht erstattet.
  • Erfolgreiche Verteidigung der letzten Familienmitglieder einer Stahldynastie gegen den Versuch eines Investors, sie aus ihrem Unternehmen zu drängen.
  • Medizintechnologie-Unternehmen: Korrupte Mitarbeiter (Vertrieb, mittlere Führungsebene) investigativ und rechtsverfolgend komplett aufgeräumt.
  • Medizintechnologie-Unternehmen: Rufschädigung durch falsch-negative wissenschaftliche Veröffentlichungen (2 Fälle) beendet.
  • Autohersteller: Betrug mit Werbekostenzuschüssen für Autovermieter (über 2000 Einzelfälle) aufgeklärt, Strafanzeige erstattet.
  • Autoeinkaufsorganisation: Identifikation eines südosteuropäischen Betrugs- und Geldwäscheversuchs, No Go Votum, Schaden für Mandanten verhindert.
  • Second Hand Großmarkt: Privatentnahmen von Ware durch Mitarbeiterinnen kriminalistisch-investigativ in tagelangen Observationen aufgedeckt, Verkauf dieser Ware über eBay-Shops dieser Mitarbeiterinnen aufgedeckt und Schadensfeststellung Jahre in die Vergangenheit, Festnahme der Mitarbeiterinnen auf frischer Tat, Geständnisse, Eigenkündigungen der Arbeitsverhältnisse und Schadensersatzanerkenntnisse an Ort und Stelle durchgesetzt.
  • Verkehrsknotenpunkt: Leiter des Sicherheitsdienstes kriminalistisch-investigativ dabei überführt, wie er nachts heimlich Treibstoffe für sich und seine Freunde abzapfte, Festnahme, Geständnis, Eigenkündigung, Schadensersatz.

Mit Pro Secura 1980-1994

  • Erste „Nigeria-Connection“ in Lagos aufgedeckt.
  • Ermittler im ersten Liechtensteiner CD-Fall.
  • Feuerlöschanlagen für Panzer und Militärflugzeuge: Aufklärung von Produktpiraterie für den Originalhersteller. Nachbau durch eine "befreundete Nation".
  • Aufdeckung des Champagner-Kartells in Bremen.
  • Aufdeckung der Weiterverwendung abgelaufener Arzneimittel, Umverpackung und Verkauf nach Afrika.
  • Aufdeckung der Weiterverwendung abgelaufener Flugzeugersatzteile („Bogey Parts“) durch Frisieren in norditalienischen Metallwerkstätten und Wiedereinschleusung in die Maintenance von Fluggesellschaften über korrupte Einkäufer.
  • Aufdeckung eines großangelegter Nachbaus von Jeans eines der beiden Weltmarktführers in einer Fertigungsstätte Südosteuropa durch heimliches Fahren einer 4. Schicht für den grauen Markt. Die Sache fiel dem Lieferanten der Original-Lederpatches auf, weil sich seine Verkäufe um ca. 25% erhöhten.
  • Stuttgart: Buchhalterin und 1 Mio. DM verschwunden. Durch gute Kontakte zu Sicherheitsbehörden erfuhr ich, dass deren Stuttgarter Verwandte zu Weihnachten nach Atlanta fliegen und die Buchhalterin besuchen wollten. Internationale Verfolgung, Buchhalterin am Lake Lanier lokalisiert, zurück nach Stuttgart, internationalen Haftbefehl organisiert, zurück nach Atlanta, U.S. Marshals zugezogen, Betrügerin verhaftet und im Bundesgefängnis so lange weichgekocht, bis sie alle von dem Geld getätigten Anschaffungen auf meinen Auftraggeber notariell zurückübertragen hatte.

Heiße Fälle

Strafverteidigung investigativ

Strafverteidigung für einen jungen Mann, der dem Sohn eines örtlich sehr bekannten und einflußreichen Geschäftsmanns mit einem Glas in der Hand ins Gesicht geschlagen hat. Dessen Auge wurde beschädigt.

Unser Mandant sagt, er sei von dem anderen von hinten angegriffen und gewürgt worden. Da habe er in Panik und Todesangst nach hinten geschlagen. Er hat sich dabei selbst die Hand zerschnitten. Wer würde sich schon bewusst die eigene Hand zerschneiden? Niemand jedenfalls, der sich schon einmal geschnitten hat. Wer so handelt, zeigt, dass er nur noch voller Todesangst war, weil er gewürgt wurde.

Die scheinbar schlüssige Anklage konnten wir durch umfangreiche Entlastungsermittlungen mit einer sorgfältiger Aufarbeitung und Gegenüberstellung aller 10 Zeugen mit Einstufung in die verschiedenen Lager schon anzweifeln.

Die Hauptverhandlung war schon einmal im Dezember 2019 angesetzt, musste aber vertagt werden, weil das Gericht schlicht vergessen hatte, den Mitangeklagten (er soll das Opfer nachher noch getreten haben) zu laden.

Autoschieber I

K (unser Mandant) hatte bei xy.de einen Mercedes-AMG GT-S leicht gebraucht für 70.000 € gesehen, fuhr nach X. und erwarb ihn. 3 Wochen später wurde er bei ihm polizeilich beschlagnahmt, denn er war unterschlagen worden.

K war sehr vorsichtig gewesen: Er hatte Zulassungsbescheinigung II (Fahrzeugbrief) sorgfältig geprüft. Das Papier und der Aufdruck waren echt, stammten aus einem Einbruch in die Kfz-Zulassungsstelle Y. Das Kennzeichen X-GT xxx ließ K bei der Polizei prüfen, ob es gestohlen war - nein. Denn es war eine Doublette. Genau so ein AMG GT-S mit genau demselben Kennzeichen fährt in X. legal herum. Die Personalpapiere der Verkäuferin V. schienen ihm auch in Ordnung zu sein.

Unsere Ermittlungen führten zu einem dubiosen Vor-Besitzer VB. Er hatte auf Kredit mehrere Luxuswagen erworben und vermietete die "unter der Hand". Ein Kunde mietete gleich 3 Luxusfahrzeuge und gab sie alle nicht zurück, unterschlug sie.

Wir bemühen uns derzeit bei der Staatsanwaltschaft um Herausgabe des Fahrzeugs nach § 111n Stopp an uns und klagen dann auf Feststellung, dass unser Mandant K. gutgläubig Eigentümer geworden ist und auf Herausgabe der Original - Zulassungsbescheinigung II, die sich als Sicherheit bei der finanzierenden Bank von VB. befindet und den diese Bank nicht freiwillig herausgeben will.

Durch unsere investigativ-kriminalistischen Ermittlungen haben wir ein fast perfektes Verbrechen nachweisen können und damit reziprok den Beweis für die Gutgläubigkeit unseres Mandanten geführt, die Voraussetzung für die Durchsetzung des Besitzanspruchs nach § 932 BGB ist.

Autoschieber II

K1, K2 und K3 hatten zusammengelegt, um sich einen Luxus-SUV zu leisten. Sie gerieten an betrügerische kommerzielle Auto-Verkäufer V1 und V2, die das Fahrzeug nur auf dem Foto, aber nicht real besaßen. V1 hatte das Fahrzeug inseriert. K1-3 erzählten sie, der Wagen stehe noch im Zollager und sie müssten erst 250.000 € auf ein Konto von V2 überweisen. V2 sei eine Leasing-GmbH, die das Fahrzeug verkaufe. K1-3 fielen auf eine falsche Bonitätsauskunft über V1 und V2 herein und überwiesen das Geld. Das Auto sahen sie nie.

Die Polizei wollte noch nicht einmal eine Betrugsanzeige aufnehmen. Jetzt wurden K1- 3 zu unseren Mandanten.

Unsere investigativ-kriminalistischen Ermittlungen zeigten ganz deutlich die Spur von Serienbetrügern. Sie hatten denselben Luxus-SUV bereits zehnmal als Luftnummer verkauft. Die anderen Geschädigten hatten sie mit massiven Drohungen und Einschüchterungen dazu gebracht, auf eine Anzeige zu verzichten. Mit unserem Material nahmen Polizei und Staatsanwaltschaft groß angelegte Ermittlungen gegen den Betrügerring auf. Inzwischen haben sich Anwälte für die Betrüger gemeldet und wollen mit uns eine Lösung, eine Rückzahlung des größten Teil des Geldes, vereinbaren. Auch hier hat unser kriminalistisch-investigativer Druck bereits geholfen.

Ausgründung

Der Unternehmer U hatte ein spezielles Nischenprodukt entwickelt und die dafür notwendige Produktionsmaschine selbst gebaut. Als er krankheitsbedingt für 2 Monate ausfiel, wollten die untreuen Mitarbeiter M1 und M2 seine Firma übernehmen. Als erstes versuchten sie, den Steuerberater mit in ihr Boot zu holen. Als ihre Pläne schon weit gediehen waren, kam der Unternehmer U überraschend früher zurück. Jetzt war er M1 und M2 im Wege. Kurz darauf stellte er fest, dass an seinem Oldtimer-Sportwagen die Bremsleitung zu den Vorderrädern leicht gelöst war, sodass jedes Mal beim betätigen der Bremse Bremsflüssigkeit heraus gedrückt wurde und die Bremse bald versagt hätte.

Unsere investigativer-kriminalistischen Ermittlungen ergaben unter Einbeziehung eines Sachverständigen ein Beweisgutachten, wonach es sich um einen Mordanschlag handelte. Die beiden Mitarbeiter M1 und M2 wurde natürlich sofort entlassen. Sie hatten sich aber bereits heimlich Pläne von der entscheidenden Maschine gemacht. Mit weiteren Ermittlungen und einer groß angelegten Observation konnten wir beweisen, dass sie bereits einen Konstrukteur für Sondermaschinen K. angeworben hatten, der ihnen die begehrte Maschine nachbauen sollte.

Nachdem wir ein ernstes Gespräch mit K. geführt hatten, stieg er aus dem verbrecherischen Geschäft aus. Die Ausgründung hat nicht stattgefunden und einen Nachbau der proprietären Maschine gibt es nicht, Konkurrenzprodukte werden nicht hergestellt.